Tipps für eine gelungene Safari-Reise

Eine Safari ist ein unvergessliches Erlebnis! Eine gute Vorbereitung sorgt zudem dafür, dass böse Überraschungen auf ein Minimum reduziert werden. Im heutigen Beitrag halte ich deshalb einige Tipps/Punkte für eine gelungene Safari-Reise fest.

  1. Kleidung
    Während einer Safari-Reise wird deine Kleidung nicht geschont: Staub und Dreck lassen deine weissen Turnschuhe für alle Ewigkeit schmuddelig aussehen. Ich empfehle deshalb, lediglich Kleider und Schuhe mitzunehmen, die einfach in der Pflege sind und dreckig werden dürfen.
    Mitnehmen: (lange) Hosen und Blusen/T-Shirts aus Leinen (die Farben beige und olivgrün eignen sich beispielsweise sehr gut), Sandalen, Turnschuhe oder Wanderschuhe, hohe Socken (wegen den Moskitos), Fleece- sowie allenfalls eine dünne und atmungsaktive Regenjacke, Schal, leichter Pyjama, Bikini/Badehose und ein schönes Kleidungsstück (langes Kleid/Hemd + Hose) für das romantische Candlelight-Dinner mitten im Nirgendwo.
  2. Medikamente + Mückenmittel + Sonnencrème
    Nebst der Standardausrüstung und persönlichen Medikamenten gehört folgendes in dein Necessaire/Kulturbeutel:
    – Malaria-Tabletten;
    – Imodium akut: Magenprobleme werden sehr wahrscheinlich auch dich treffen – während einer Pirsch kannst du aber nicht einfach aus dem Auto und hinter einen Busch springen… 😉 nimm deshalb unbedingt ein Mittel gegen Durchfall mit;
    – Sonnencrème mit hohem LSF für Gesicht und Körper;
    – Handdesinfizierungsmittel: weil Händewaschen mitten in der Savanne eher schwierig ist…;
    – Anti-Brumm® Forte oder ein anderes Mittel gegen Mücken-/Moskitos;
    – Pinzette, Desinfektionsmittel, Pflaster
  3. Gepäck
    – Verwende eine Reisetasche anstelle eines Koffers. Viele Reiseanbieter in Tansania schreiben diese Gepäckart sogar vor (meistens aus Platzgründen in den Jeeps);
    – Less is more: nimm so viel Gepäck wie nötig bzw. so wenig wie möglich mit;
    – Bei Rückenproblemen kann – nebst Schmerzmitteln – ein aufblasbares, flaches Kissen helfen: so wird eine lange Pirschfahrt nicht zum Horrorausflug;
    – Kleidung packst du am besten in einen leichten und durchsichtigen Plastikbeutel. Der feine Staub dringt selbst in geschlossene Taschen ein – dank den Beuteln werden sie weniger schnell dreckig. Das gleiche gilt für deine Kamera: pack sie gut ein und nimm ein kleines Fasertuch mit, um die Linse von Zeit zu Zeit zu reinigen.
    – Der Impfausweis, der Pass, das Visum, die Buchungsunterlagen und natürlich deine Kamera und Speicherkarten gehören ebenfalls mit auf die Reise.
    – Nimm viele Kugelschreiber mit: die Kinder haben grosse Freude daran. 🙂
  4. Safari in einer Gruppe oder mit einem Privatfahrer
    Safaris sind sehr teuer. Wenn das Budget es zulässt, empfehle ich dennoch einen Privatfahrer zu buchen. Der Fahrer/Guide richtet sich nach dir und du kannst die Dauer der Safari, die Reiseroute etc. nach deinen Bedürfnissen zusammenstellen. Zudem musst du keine nervigen Fremden aushalten (glaub mir, ich habe Gruppen gesehen, da wäre ich freiwillig aus dem Jeep zu den hungrigen Löwen gesprungen…). Kosten tut es in beiden Fällen viel. Du wirst dich sehr darüber ärgern, wenn du kaum auf Pirsch gehen konntest, weil deine Gruppengspänli lediglich kurze Ausflüge unternehmen wollten (-> Selfie mit Simba und gut ist…).
  5. Visum, Tansania-Schilling, Trinkgeld
    – Das Visum für Tansania hatten wir bereits 2-3 Monate vor der Reise beantragt. Das hat uns bei der Ankunft Zeit (und wahrscheinlich auch Nerven) erspart. Du kannst das Visum aber auch direkt vor Ort beantragen.
    – Die Tansania-Schillings wechselst du am besten direkt nach Ankunft in Tansania. Die Geldscheine sollten so klein wie möglich sein.
    – Für den Fahrer/Guide sind ca. 20$ Trinkgeld pro Tag einzurechnen. In den gebuchten Lodges/Tented Camps haben wir lediglich dem Putzpersonal Trinkgeld gegeben. Beim Abendessen war es eher unüblich etwas zu geben, da wir alles im Voraus gebucht/bezahlt hatten.

Lass mich in den Kommentaren wissen, ob dir meine Tipps geholfen haben und wohin du auf Safari gehst. 🙂

 

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