Ferien in Südfrankreich

Hallo ihr Lieben

Vor ein paar Wochen kam ich von meinen Ferien in Südfrankreich zurück. Seit Jahren gehe ich mindestens einmal pro Jahr nach Ramatuelle, ein kleines, herziges Dorf in der Nähe von St. Tropez. Die Gegend ist wunderschön und bietet für den Ruhesuchenden wie auch für Familien und Sportbegeisterte etwas. In diesem Beitrag findet ihr Informationen und Fotos von meinen Lieblingsstränden, Restaurantstipps, Ausflugsmöglichkeiten etc.

Strände

  • L’Escalet
    Dieser Strand bietet nebst einem schönen Sandstrand und türkisblauem Wasser auch eine Dusche, Toiletten und zwei Imbisstrucks. Es gibt die Möglichkeit, kleine Katamarane sowie Segel- und Motorboote, Stand Up Paddling-Surfbretter etc. zu mieten. Das Parking kostet 4€ für den ganzen Tag (Stand Sommer 2017).
  • Plage Taillat (Cap Taillat)
    Zu diesem Strandabschnitt kommt ihr nur zu Fuss. Vom Parkplatz (4.50€) bis zum Strand sind es rund 30 Minuten. Tatsächlich dauert es aber meistens länger, denn der Weg dorthin offenbart wunderschöne Aussichten auf die Klippen, kleine Buchten mit feinstem Sandstrand sowie auf das türkisblaue Meer. Packt auf jeden Fall euren Fotoapparat mit ein – ihr werdet es nicht bereuen. 🙂 Zudem empfehle ich euch, festes Schuhwerk (damit sind keine Wanderschuhe gemeint) mitzunehmen. Mit Flip Flops besteht an manchen Orten Rutsch- und somit Verletzungsgefahr, da der Pfad zuweilen eng und/oder abschüssig ist.
  • Pampelonne
    Das ist der grösste und wohl bekannteste Strand in dieser Gegend. Kein Wunder: dort treffen sich im Sommer die Schönen und Reichen im weltbekannten „Club 55“ oder in einem anderen der zahlreichen Strandclubs. Dazwischen gibt es aber genügend freien Platz für Strandbesucher, die keine überteuerten Liegen und Sonnenschirme benötigen. Wir parkieren jeweils beim Parkplatz gleich hinter dem Club „Nikki Beach“. Das Parking kostet 4€. An diesem 4.5 km langen Strand ist fast überall viel los, weshalb er sich weniger für Ruhesuchende eignet. Wer hingegen gerne Partymusik hört, Wassersport betreiben möchte oder auf die Sichtung eines Promis oder Royals (z.B. den adretten Prinz Carl Philip) hofft, ist hier genau richtig. Viele Privatyachten ankern tagsüber vor diesem Strandabschnitt. Die Besitzer und ihre Gäste werden mit Motorbooten an den Strand bzw. zum gewünschten Club gefahren und sorgen damit bei den Strandbesuchern für viel Aufmerksamkeit.
    Wer gerne Wassersport betreibt, findet an diesem Strand viele Anbieter (gleiches Angebot wie beim «L’Escalet», plus zusätzlich Parasailing, Kite- und Windsurfen, sowie der neuste Trend, das Standup Pedalboard).
  • Bonne Terrasse
    Diese kleine Bucht mag ich besonders: der Strand ist weniger überlaufen und somit besonders geeignet für einen erholsamen Tag. Hier kommen auch viele mit ihren Hunden hin – falls ihr also euren haarigen Freund mit in die Ferien nehmt, ist dieser Strand bestens dafür geeignet. Nachteil: Hier gibt es weder öffentliche Toiletten, Rettungsschwimmer noch Essensstände. Lediglich das Restaurant „Chez Camille“ befindet sich an diesem Strandabschnitt – es hat jedoch nicht täglich geöffnet. Parkplätze gibt es nur ein paar wenige, dafür sind sie kostenlos.

 

St. Tropez

St. Tropez verbinden die meisten mit Luxusyachten, reichen Leuten, Promis, unbezahlbaren Restaurants, Clubs etc. Das stimmt zwar – St. Tropez bietet aber deutlich mehr als das. Zum Beispiel

  • den abwechslungsreichen Markt, der jeden Dienstag- und Samstagvormittag unter den Platanen der „Place des Lices“ stattfindet. Das Angebot reicht von Gemüse, Früchten, Wurst- und Käsewaren über Gewürzen, Seifen, Kleidung bis hin zu Antiquitäten und Secondhand Luxustaschen etc.;
  • den Fischmarkt beim Hafen, in der „Passage de la Poissonnerie“, mit einer grossen Auswahl an Fischen und Meeresfrüchten. Auf der „Place aux Herbes“ werden zudem frische Austern serviert. Der Markt findet täglich am Vormittag statt;
  • das Flanieren durch die wunderschöne Altstadt von St. Tropez. Zig kleine Gassen und Wege führen euch schnell weg vom ganzen Trubel am Hafen.
  • die Crêperie „Grand Marnier“ im Herzen der Altstadt mit den feinsten Crêpes der Stadt.
  • das Restaurant „G'“: für 37€ erhält man ein Drei-Gang-Menü serviert (oder für 32€ ein Zwei-Gang-Menü). Das Essen ist jedes Mal top und man verlässt das Lokal alles andere als hungrig.  Die kleine Karte bietet spezielle und leckere Speisen an, die Gerichte sind aber nicht zu ausgefallen (keine extravaganten Menüs). Zudem ist der junge Besitzer immer sehr herzlich und freundlich. Mein Tipp: Zwei-Gang-Menü wählen und danach das Dessert bei der Crêperie „Grand Marnier“ in der Nähe holen und am Hafen geniessen. 🙂
  • die Pizzeria „Chez Bruno“ für einen Abend mit der Familie oder Freunden: dieses Lokal ist alles andere als glamourös, dennoch ist es eine feste Grösse in St. Tropez. In der Vergangenheit haben dort bereits viele Berühmtheiten gegessen und das eine oder andere Glas Rosé zu viel getrunken. Ob die Pizzen gut sind, kann ich leider nicht mehr beurteilen, mein Besuch in diesem Lokal ist bereits zu lange her.
  • den Hafen von St. Tropez kann man nicht verfehlen – dort treffen die Superreichen auf Touristen in Flip Flops und Hawaiihemden sowie auf Einheimische. Die Yachten sind imposant, das Prahlen von gewissen Besitzern lächerlich, aber schlussendlich auch ein bisschen amüsant. Es gibt viel zu sehen – am besten gönnt man sich ein Getränk im weltbekannten „Senequier“ (überteuert!) oder in einem der zahlreichen Cafés am Hafen und schaut dem Treiben eine Weile zu.
    Liebhabern klassischer Segelyachten empfehle ich, im Herbst zu kommen und anlässlich der „Voiles de St. Tropez“ die wunderschönen und imposanten alten Segelschiffe zu bestaunen.
  • die „Chapelle Sainte-Anne„, die einen wunderschönen Blick über die Stadt und die Bucht von St. Tropez bietet.

St. Tropez bietet natürlich viel mehr. Es gibt unter anderem auch Restaurants direkt am Hafen, die bezahlbar sind – dabei handelt es sich aber meistens um klassische Touristen-Lokale, die ich persönlich eher meiden würde.

 

Ramatuelle

Dieses kleine Dorf hat mein Herz erobert! Es liegt auf einem Hügel und bietet von der Aussichtsplattform oberhalb des Dorfes einen atemberaubenden Blick auf die Halbinsel und das Meer. Der Dorfkern besteht – wie auch St. Tropez – aus vielen schönen kleinen und verwinkelten Gassen: überall gibt es etwas zu entdecken. Das Dorf bietet unter anderem eine Bäckerei mit feinsten pains au chocolat und pains paillasses rustique sowie einer grossen Auswahl an Desserts, wie beispielsweise die bekannte „tarte tropezienne“. Zudem gibt es eine kleine Metzgerei, das von einem liebenswerten älteren Ehepaar geführt wird, das trotz Erreichen des Rentenalters immer noch arbeiten muss, um über die Runden zu kommen.
Zudem findet jeden Donnerstag und Sonntag ein Markt in Ramatuelle statt, der zwar deutlich kleiner ist als derjenige in St. Tropez, aber ungefähr dasselbe anbietet (ausser teure Kunst und Luxusartikel). Donnerstags findet man dort unseren Lieblings-Fischstand – wir können die „Saupe“ (Goldstriemenbrasse) empfehlen: sehr lecker und günstig.
Restaurants gibt es viele – wir gehen alle paar Jahre wieder ins „La Forge“ (teuer), „L’Estable“ und ins „Saveurs Sincères“. Am liebsten kaufen wir aber unser Essen auf dem Markt und bereiten es in unserer Unterkunft selber zu. Selbstgemachtes ist immer noch am besten! 😉

 

Ausflüge

In der Nähe von Ramatuelle eignen sich folgende Orte für einen Besuch. -> Die Links führen euch auf externe Seiten.

Die kleine, französische Version von Venedig.

Kleine, herzige Dörfer auf Hügeln.

Windmühlen im typischen, provenzalischen Stil, oberhalb von Ramatuelle.

Dieses Restaurant liegt direkt am Strand von Gigaro und ist der perfekte Ort für ein Apéro. Die Abendstimmung ist umwerfend!

Marius à la plage
Marius à la plage, Gigaro

Die Gegend rund um Ramatuelle eignet sich zudem bestens für Wanderungen. Informationen findet ihr in jeder Touristen-Infostelle, so auch direkt auf dem Hauptplatz von Ramatuelle.

Welches sind eure Lieblingsorte und -restaurants in Ramatuelle/St. Tropez?

Alles Liebe
Stephanie

Ein Kommentar zu „Ferien in Südfrankreich

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